Gewicht (unbesaiteter Schläger)
300 g
Gewicht: Eigentlich die Masse, gemessen in Gramm. Ähnlich wie Balance und Länge wirkt sich auch das Gewicht auf das Schwunggewicht des Schlägers und damit sein Handling, seine Stabilität und die Fähigkeit aus, die Kraft auf den Ball zu übertragen. Je schwerer der Schläger ist, desto mehr Energie kann er auf den Ball übertragen, wird jedoch auch schwieriger spielbar. Umgekehrt: Je leichter er ist, desto handlicher ist er, aber desto weniger Energie überträgt er an den Ball.
Balance (unbesaiteter Schläger)
32 cm
Balance: Der Balancepunkt des Schlägers wird vom Griff aus (in cm) gemessen. Je höher dieser Wert (kopflastig), desto kraftvoller und stabiler ist der Schläger im Treffmoment, aber desto weniger handlich ist er. Umgekehrt: Je kleiner der Wert (grifflastig), desto handlicher, aber weniger kraftvoll und stabil ist der Schläger im Treffmoment.
Kopfgröße
645 cm²
Kopfgröße: Damit ist die Schlagfläche (in cm²) des Schlägers gemeint. Sie beeinflusst das Gefühl in Bezug auf Toleranz und Power des Schlägers. Je größer der Kopf, desto kraftvoller und toleranter ist der Schläger, aber desto unkontrollierbarer fühlt er sich an. Umgekehrt: Je kleiner der Kopf, desto kontrollierbarer fühlt sich der Schläger an, aber desto geringer sind Power und Toleranz.
Rahmenhärte (RA)
70 RA
RA: Definiert die Steifigkeit des Schlägers, d. h. seine Fähigkeit, sich beim Aufprall des Balls zu verformen. Je steifer der Schläger ist (d. h. je größer der RA-Wert), desto geringer ist die Verformung beim Aufprall. Der Energieverlust beim Aufprall wird somit durch den Schläger auf ein Minimum reduziert und über die Bespannung an den Ball zurückgeführt. Schläger mit einer größeren Rahmenhärte werden daher üblicherweise mit mehr Power in Verbindung gebracht.
Schwunggewicht (unbesaitet)
SW = 280
Trägheitsmoment oder Schwunggewicht (Engl.: Swingweight): beschreibt in erster Linie das Handling des Schlägers und seine Fähigkeit, die Energie auf den Ball zu übertragen (Power). Je größer das Trägheitsmoment eines Schlägers ist, desto mehr Power hat er, ist jedoch weniger manövrierfähig. Ein Schläger mit einem geringeren Schwunggewicht ist besser manövrierfähig, hat aber weniger Power. Das Trägheitsmoment ist größtenteils von Gewicht, Balance und Länge des Schlägers abhängig.
Saitenbild
16 × 19
Saitenbild: die Anzahl der Längssaiten (vertikal) x Anzahl der Quersaiten (horizontal). Je mehr Saiten das Saitenbild hat, desto „geschlossener“ ist es, und je weniger Saiten es hat, desto „offener“ ist es. Je geschlossener das Saitenbild, desto stärker das Gefühl von Kontrolle, aber desto weniger Power- und Spin-Potential. Umgekehrt: Je offener das Saitenbild ist, desto größer das Power- und Spin-Potential, aber desto schwächer das Gefühl von Kontrolle.
Länge
68,5 cm
Länge: Das ist die Rahmenlänge von der Griffkappe bis zur obersten Kopfspitze, in Zentimetern gemessen. Je länger der Schläger ist, desto mehr Power verleiht er, ist jedoch schwieriger zu kontrollieren. Umgekehrt ist ein kürzerer Schläger leichter zu spielen, verleiht jedoch weniger Power.
Profiliert
Elliptisch
25 mm/25 mm/23 mm
MPO-Konzept
MPO (Mass Polarization Optimization): Konzept der Gewichtsverteilung im Inneren des Schlägers; optimiert den Kompromiss Handling/Stabilität im Treffmoment.
Dieses Konzept reduziert auch die Fertigungstoleranzen des Schlägers in Bezug auf Gewicht und Balance um 40 %. Dadurch sind sich die Schläger in ihren endgültigen Spezifikationen und damit auch in der Nutzung sehr ähnlich.
HMC
High Modulus Carbon, ein hochwertiger Graphit, versteift den Schläger.
Besaitung
Original-Besaitung: Monofasersaite Polyester Saitenstärke 1,30 mm
Spannung: 23 kg ± 2 kg